Zwei moderne Zeiss Wasser-Immersionsobjektive 63x

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paramecium
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Zwei moderne Zeiss Wasser-Immersionsobjektive 63x

#1 Beitrag von paramecium » 22. Juli 2020, 13:42

Liebe Tümpler,

dieser Tage hat ein weiteres Zeiss Wasser-Immersionsobjektiv 63x für kurze Zeit meinen Labortisch umkreist, das Axio Lab.A1 gestreift, wurde mit der Hand gefangen und ging für die kurze Zeit einer halben Stunde eine innige Schraubverbindung mit dem Mikroskop ein.

Zeit, einen kurzen Moment inne zu halten, das umkreisende C-Apochromat 63x/1,2 W Korr, mit meinem LCI Plan-Neofluar 63x/1,3 DIC Imm Korr zu vergleichen und vermutlich einen der ersten Vergleichsberichte dieser selten beschriebenen Spezies zu verfassen.

"Short Story, long read" ist auf meiner Website zu finden: Vergleich: Zwei Zeiss Wasser-Immersionsobjektive 63x.

Hier möchte ich nur zwei vergleichende Abbildungen einstellen.

Viel Spaß beim Lesen!

Thilo

c-apo-lci-plan-neofluar.png
c-apo-lci-plan-neofluar.png (749.53 KiB) 133 mal betrachtet
Abbildung 1: Die beiden Kontrahenten: C-Apochromat 63x/1,2 W Korr mit RMS Gewinde (links) und LCI Plan-Neofluar 63x/1,3 DIC Imm Korr mit dem modernen M27 Gewinde (rechts).

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comparison-prorodon.png (1.58 MiB) 133 mal betrachtet
Abbildung 2: Zwei Exemplare von Prorodon ovum in ihren Ruhezysten. Bei fest gewählter ISO Zahl und identischer Belichtungszeit ergibt das LCI Plan-Neofluar 63x/1,3 DIC Imm Korr ein deutlich helleres und farbigeres Bild gegenüber dem C-Apochromat 63x/1,2 W Korr.

comparison-peristome.png
comparison-peristome.png (425.45 KiB) 133 mal betrachtet
Abbildung 3: Die Detailvergrößerung ergibt für beide Objektive ähnlich gute Werte für Bildschärfe, Kontrast und Farbkorrektur. Hier wurden beide Aufnahmen auf gleiche Helligkeit abgeglichen. Die Bilder sind abgebildet, wie sie die Kamera aufnahm, es erfolgte insbesondere keine weitere Nachbearbeitung, wie etwa Schärfen des Bildes. Die in der Aufsicht kranzförmig ovale Mundreuse (mitte) von Prorodon ovum, wird in schiefer Beleuchtung spielend aufgelöst und ist gut erkennbar, ohne dass man die Unterstützung eines kontrastierenden Verfahrens benötigt.
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