wahrscheinlich könnte ich endlos weitermachen, so artenreich ist dieses Moor ...

Staurastrum traunsteineri HUSTEDT
Friedrich Hustedt fand diese Art erstmals im Schwarzsee (Kitzbühel) und benannte sie nach dem Rechtsanwalt Dr. J. Traunsteiner aus Kitzbühel, der ihn seit Anfang des vorigen Jahrhunderts mit vielen Proben aus Tirol versorgt hatte.
Länge: 57-66 µm, Breite: 70-90 µm. Die Art ähnelt Staurastrum sebaldi und ist mitunter schwer von dieser zu unterscheiden. Ich fand diese Art auch im Gieringer Moor (Reith bei Kitzbühel).

Micrasterias (ehem. Cosmarium) ralfsii BREB. ex RALFS
Länge: 90-120 µm, Breite: 80-110 µm. M. ralfsii findet sich vereinzelt in mäßig sauren bis sauren Sphagnum-Schlenken. In einer Schlenke der Schwemm fand ich es massenhaft.

Micrasterias pinnatifida (KÜTZ.) ex RALFS
Länge: 60-73 µm. M. pinnatifida ist recht anpassungsfähig, doch kommt es nur zerstreut vor. Ich fand die Art auch schon mehrfach im alkalischen Pillerseemoor (St. Ulrich a.P., Tirol).
Zum Schluss eine Art, die man "nackt" besonders gut identifizieren kann:

Cosmarium binerve LUNDELL var. latum KRIEGER & GERLOFF
Länge: 50-56 µm. Typisch sind die Querreihen mit Poren (2. Ansicht). In Österreich wurde diese Art bisher nur an drei Standorten gefunden.
Diese und noch weitere Funde (inzwischen auch Staurastrum sexangulare var. crassum) hier --> http://s785.photobucket.com/user/Monsti ... t=3&page=1
Herzliche Grüße
Angie