hier die nächsten drei Kandidaten:

Euastrum aboense ELFV. kommt in Österreich nur selten in mäßig sauren Moorgewässern vor. Die Art ist ca. 55-60 µm lang und unterscheidet sich von E. inerme durch die Porenornamentierung, von E. sinuosum durch die weniger ausgeprägten Einbuchtungen im Profil. Bei E. sinuosum sind auch die Scheitellappen stärker ausgeprägt. Vgl. mit E. sinuosum:


Euastrum crassum (BREB.) KÜTZ. ist in sauren Moorgewässern des Alpenvorlandes recht häufig. In den Alpen selbst übersteigt diese Art kaum die Mittelgebirgslagen (bis max. 1000 m ü.d.M.). Die Alge ist ca. 140-200 µm lang und aufgrund ihrer charakteristischen Forum kaum zu verwechseln. Im Bezirk Kitzbühel fand ich E. crassum im Gieringer Moor (Reith b. Kitzbühel), in der Paradieswiese (Kitzbühel) und im Sima-Moor (Waidring).

Euastrum pulchellum BREB. (30-40 µm lang) kommt vereinzelt als Begleitart in mäßig sauren bis sauren Gewässern vor. Auch in der Schwemm findet sich diese Art nur sehr vereinzelt.
Herzliche Grüße
Angie